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Im Notfall helfen können

Erste-Hilfe-Lehrgang für ältere Menschen

Einmal im Jahr veranstalten der Arbeitersamariterbund (ASB) und der Arbeitskreis "Senioren als Vorbild im Straßenverkehr“ einen Erste- Hilfe-Kurs inden Räumen des ASB in Helmstedt. Die Referentin Frau Ina Brandes hat den Kurs speziell für ältere Menschen konzipiert.

ASB - Erste Hilfe Kurs
 © Foto privat

Der AKS in Helmstedt bietet möglichst jährlich einen Kurs – auch für Nichtmitglieder an. Die Grundlagen sollen in Fleisch und Blut übergehen. Jedes Jahr wird das Repertoire erweitert.


Erstaunlich ist: Über zwei Drittel der Unfälle ereignen sich im häuslichen Bereich und in der Freizeit. Nur etwa fünf Prozent des Unfallgeschehens ereignet sich im Straßenverkehr. In diesem Jahr wurden Druckverbände bei blutenden Wunden praktisch geübt. Durch den Klimawandel werden die Sommer immer heißer.

Hitzeprävention wird in vielen Städten diskutiert.


Große Hitze und unvernünftiges Verhalten führen vermehrt zu Unfällen.

Was also tun bei "Sonnenstich“ und "Hitzschlag“?

Ebenso wurde vermittelt, wie Herzinfarkte und Schlaganfälle erkannt werden können und welche Sofortmaßnahmen erforderlich sind. Die dreizehn Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernten, dass es in der Rettungskette besonders auf den Ersthelfer ankommt und dass so schnell wie möglich professionelle Hilfe hinzugezogen werden muss. Die bundesweite Rettungsnummer 112 war allen bereits bekannt.


Ein wesentlicher Teil der Ersten Hilfe ist die Zuwendung zu dem Erkrankten. Nach kurzer theoretischer Einweisung, ging es in die Praxis über. Die "Schocklage“ und die "stabile Seitenlage“ wurden geübt. Es zeigte sich, dass durch vorherige Lehrgänge erfahrene Teilnehmer selbstbewusster eingreifen konnten. Übung macht eben den Meister. Weiterhin konnte bei Herz- und Atemstillstand die Herz-Lungen-Wiederbelebung geübt werden. Jeweils dreißig Mal wurde die Herzmassage angewendet und dann zwei Mal beatmet. Das geschieht immer im Wechsel, bis professionelle Hilfe eintrifft.


Spannend wurde es, als zusätzlich der "Defibrillator“ zum Einsatz kam. Dieses Gerät ist häufig in öffentlichen Gebäuden, Bahnhöfen, Flughäfen und in der Nähe von Apotheken zu finden. Das Gerät ist selbsterklärend und gibt mit elektronischer Stimme die erforderlichen Anweisungen, die man befolgen muss. Dabei unterstützt es die Herz-Lungen-Wiederbelebung mit elektrischer Stimulation. Der Lehrgangsleiterin gelang es, den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Angst vorm Helfen zu nehmen und Mut zu machen, im Ernstfall einzugreifen.


Nur wer nichts tut macht etwas falsch!

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